attomol®Autoantikörper Lineassay

■ streifenbasierte Multiparameter-Antikörpernachweise
■ etablierte, robuste Methode
■ ökonomisch effizient

Technologiebild aaLINA
Einführung

Testkits der Autoantikörper Lineassay-Technologie finden derzeit Ihre Anwendung bei der Detektion von Antikörpern im Bereich der Autoimmundiagnostik. Mit diesen Multiplex-Testen  werden  humane  Antikörper nachgewiesen,  die bei peripheren Neuropathien (Gangliosid-Ak) oder Störungen im Blutgerinnungssystem (Phospholipid-Ak) eine Rolle spielen. Mit unseren Testkits ist stets eine wahlweise Bestimmung von IgG- oder IgM-Antikörpern möglich.

Kit LINA 6 kl
Testkits
Funktionsprinzip

Auf dem Teststreifen immobilisierte Antigene binden während des ersten Inkubationsschrittes durch in der Probe vorhandene spezifische Antikörper. Nicht gebundenes Probenmaterial wird durch den ersten Waschschritt entfernt. Die nun immobilisierten humanen Primärantikörper werden während des zweiten Inkubationsschrittes spezifisch durch anti-human-Immunglobulin-Sekundärantikörper gebunden, welche mit dem Enzym Peroxidase konjugiert sind. Ungebundene Konjugatmoleküle werden durch den zweiten Waschschritt entfernt. Die Peroxidase setzt im dritten Inkubationsschritt enzymatisch die farblose Substratlösung in ein dunkles, violettes Präzipitat um. Das Präzipitat bindet auf Grund seines hydrophoben Charakters in unmittelbarer Nähe seiner Genese an den hydrophoben Teststreifen. Diese Reaktion wird durch einen dritten Waschschritt gestoppt.

Ausrüstung
Schüttler
Kühlzelle
Scanner

Wippschüttler
(40 U/min)

Kühlraum
(für Gangliosid-LINA 5)

Scanner
(zur Archivierung)

Ergebnisse

Die Antikörper Lineassay Technologie liefert qualitative Ergebnisse. Färbungsintensitäten auf den Teststreifen werden mit Schwellwerten auf einer Interpretationsschablone abgeglichen und es erfolgt eine Befundung in die Kategorien negativ, grenzwertig und positiv.